Eric Beißwenger
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Söder verleiht "Heimatpreis Schwaben"

31.05.2016, 10:55 Uhr

Unter den Preisträgern: Die Älpler von Bad Hindelang und die Narrenzunft Lindau/Bodensee

Augsburg (StMFLH). Bayern ist mit seiner Natur, seiner Kultur, seiner Tradition und seinem Lebensgefühl auf der ganzen Welt berühmt und schon fast zu einem Synonym für Heimat geworden. „Das Wohlfühlland Bayern zeichnet sich durch seine hohe Lebensqualität aus. Durch Stabilität bei den Finanzen, hoher Kaufkraft und niedriger Arbeitslosenquote werden den Menschen in unserem Land beste Rahmenbedingungen geboten. Heimat bedeutet aber auch, dass sich dieser Erfolg auf alle Teile Bayerns verteilt. In Bayern ist das Brauchtum fester Bestandteil des einzigartigen Lebens- und Heimatgefühls. Heute ehren wir Menschen, die sich in Schwaben um unsere Lebensart verdient gemacht haben. Sie setzen sich mit Verantwortungsbewusstsein, Leidenschaft und Kreativität für den Erhalt unserer Traditionen ein“, stellte Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Verleihung des Heimatpreises Schwaben in Augsburg fest.

Zum bayerischen Heimatgefühl gehört es, Weltoffenheit, Fortschritt und Traditionsliebe miteinander zu verbinden. Mit dem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die diese Lebensart pflegen. Sie stehen dafür, dass Brauchtumspflege auch im Zeitalter der Digitalisierung Teil des modernen Lebensgefühls ist. Söder: „Sie investieren mit Freude viel Zeit und Energie in unsere Heimat und sorgen dafür, dass unsere Lebensart und Traditionen gerne gelebt und an zukünftige Generationen weitergegeben werden.“ Die Attraktivität der bayerischen Heimat für die Bewohner in allen Landesteilen zu erhalten und zu stärken, ist die zentrale Aufgabe für das bundesweit einzigartige Heimatministerium. Den „HEIMATPREIS Schwaben“ erhalten: 

Die Älpler von Bad Hindelang:
Das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen um Bad Hindelang ist als Kronjuwel der bayerischen Kulturlandschaft im bayerischen Verzeichnis für immaterielles Kulturerbe eingetragen und ein „Edelstein der Alpen“. Die offene hochalpine Kulturlandschaft ist identitätsstiftend für die gesamte Gemeinde, ein Touristenmagnet Bayerns sowie ein Vorzeigebeispiel für die bayerische Almwirtschaft. Die Alpwirtschaft ist Spiegelbild für Lebensraum und Lebensweise der dort ansässigen Menschen. Im Kern geht es dabei um Bräuche, Traditionen und Rituale und insbesondere um das über Jahrhunderte erworbene Wissen, mit der Natur schonend umzugehen.

Narrenzunft Lindau/Bodensee e.V.:
1969 erfolgte die Gründung der Narrenzunft Lindau (Bodensee) e. V. aus dem Zusammenschluss der bestehenden Narrenzünfte „Lindauer Moschtköpfe“ und „Lindauer Binsengeister“. Hinzu kamen später die „Lindauer Schanzengarde“, die „Lindauer Pflasterbuzen“, die „Lindauer Kornköffler“ und der „Lindauer Fanfarenzug“. Seit 2014 hat die schwäbisch-alemannische Fastnacht als immaterielles Kulturerbe in Deutschland besonderen Stellenwert. In der schwäbisch-alemannische Fastnacht leben jahrhundertealte Traditionen fort. Die Narrenzunft sorgt für den Erhalt, die Pflege und die Förderung dieses ererbten, bodenständigen Fastnachtsbrauchtums.
Staatsminister Söder mit den PreisträgernStaatsminister Söder mit den Preisträgern