Kulturfonds 2022
Mit der 1. Biennale präsentiert das Kulturamt der Stadt Lindau eine neue Plattform für junge, zeitgenössische Kunst, die sich mit der Lokalität in Spannung zu außenstehenden Perspektiven auseinandersetzt. Die erste Ausgabe trägt den Titel „In situ Paradise“ und bringt über 20 zeitgenössische Positionen von jungen, aufstrebenden nationalen Künstlerinnen und Künstlern in die bayerische Stadt am Bodensee. Der thematische Fokus liegt sowohl auf dem Natur- bzw. Stadtraum, als auch auf dem sozialen und gesellschaftlichen Raum.
„Kultur soll wieder mit allen Sinnen erlebbar sein. Ich werde mich weiterhin dafür starkmachen, dass das kulturelle Leben in unserer Region auch künftig blüht und gedeiht“, so Beißwenger.
„In situ Paradise“ geht von Mai bis September 2022 und präsentiert temporäre Installationen im öffentlichen Raum und künstlerische Ereignisse wie Aktionen, Performances, Interventionen und Happenings mit multidisziplinären und diversen Visionen im kreativen wie kulturpolitischen Kontext. In der Begründung für die Förderung heißt es, dass die Künstlerinnen und Künstler gehalten sind, Arbeiten zu entwickeln, die sich auf die Wahrnehmungen des Ortes und – über die Kenntnis des Stadtraumes – auf die Vorstellungen und Strategien zum öffentlichen Raum beziehen.