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26.01.2018

Zugstrecken

Allgäuer CSU-Landespolitiker wollen Elektrifizierung weiter vorantreiben

München. Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann hat diese Woche Maßnahmen zur Elektrifizierung des Schienennetzes im Freistaat vorgestellt. Zusätzlich zu den bereits im Bundesverkehrswegeplan angemeldeten Bahnstrecken, soll der Bund ein Sonderinvestitionsprogramm für Verbindungen wie die 94 Kilometer lange Strecke Neu-Ulm–Memmingen–Kempten auflegen. Die Allgäuer CSU-Landtagsabgeordneten begrüßen die Priorisierung im Zuge der Bayerischen Elektromobilitäts-Strategie Schiene (BESS) und setzen sich für weitere Weichenstellungen ein.


„Das kann nur ein Anfang sein“, sind sich Angelika Schorer, Eric Beißwenger, Klaus Holetschek, Franz Josef Pschierer, Eberhard Rotter und Thomas Kreuzer einig. „Die Elektrifizierung sollte bis Oberstdorf fortgeführt werden. Auch die Strecke Augsburg–Buchloe–Kempten–Lindau darf nicht ins Hintertreffen geraten“, betont der Kemptener Abgeordnete und CSU-Landtagsfraktionschef Kreuzer.

„Im umweltfreundlichen Personennahverkehr liegt die Zukunft“, ergänzt der Lindauer CSU-Politiker und Verkehrsexperte Rotter. „Gerade mit Blick auf den Tourismus in den Allgäuer Alpen und am Bodensee sollten hier schnellstmöglich Oberleitungen gespannt werden. Das muss endlich aufs Gleis.“ Im März wird die Bahn zunächst mit dem Ausbau der Strecke von München nach Lindau beginnen. „Wir werden uns bei Staatsregierung, Bund und Bahn weiterhin für die Elektrifizierung des Schienennetzes im Allgäu und für schnellere und bessere Zugverbindungen stark machen“, stellt Kreuzer abschließend klar.